RH #112Interview

FIRESIDE

Bitte Abstaand halten

FIRESIDE sehen aus wie Milchbubis und machen Musik wie Männer. »Wir sind auch alle erst Anfang 20«, räumt der Sänger und Gitarrist der Schweden, Kristofer Astrom, ein. »Als wir die Band vor vier Jahren gründeten, gingen wir noch zur Schule.«

Das Alter erklärt vielleicht auch, warum das aktuelle Zweitwerk „Do Not Tailgate“ so viele Lovesongs enthält - rein textlich gesehen, wohlgemerkt. Musikalisch langen die Jungs mit ihrer Mischung aus Post-Hardcore, Noise-Rock und Alternative nämlich ordentlich hin.

»Den größten Einfluß haben zweifellos Fugazi auf uns ausgeübt - allerdings eher die „Repeater“-Phase als die heutigen Sachen. Außerdem mögen wir die Chicagoer Noise-Szene mit Bands wie Jesus Lizard oder Shellac.«

Daß der FIRESIDE-Sound nicht nur etwas für Skandinavier ist, sondern mit seiner typisch amerikanischen Prägung auch weltweit Erfolg haben kann, haben die Verantwortlichen des American-Labels im fernen Los Angeles begriffen.

»Der dort zuständige A&R, Johan Kugelberg, ist gebürtiger Schwede und hat noch gute Kontakte in seine alte Heimat. Durch einen Mitarbeiter von House Of Kicks, wo wir einige Singles und EPs sowie unser Debüt veröffentlichten, erhielt er unser Demotape, das ihn und Rick Rubin gleichermaßen überzeugte. So gesehen kamen wir recht einfach an den Vertrag, obwohl sich natürlich jeder wundert, wie eine Band aus der schwedischen Provinz an einen Deal mit einer amerikansichen Major-Company kommt.«

Das coole Coverartwork von „Do Not Tailgate“ stammt von...

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