RH #112Interview

ZAKK WYLDE

Andere Saiten

 

Sprichwörtlich andere Saiten zieht dieser Tage ZAKK WYLDE auf.

Auf seinem eben erschienenen Solowerk „Book Of Shadows“ präsentiert sich der ehemalige Ozzy-Klampfer von einer entschieden unmetallischen Seite. Stattdessen wartet der 28jährige Multi-Instrumentalist aus New Jersey mit einem Album auf, das Wyldes immense Fähigkeiten als Sänger/Songwriter erstmals so richtig zum Ausdruck bringt.

 

 

 

»Der ganze Songaspekt ist für mich persönlich schon immer das Wichtigste gewesen - ob nun bei Ozzy oder sonstwo«, erläutert ein bestens gelaunter Zakk, der seine Akustikklampfe zum Interview mitgebracht hat und ständig daran rumfummelt. »Ich meine, wer verdammt will den ganzen Tag lang irgendwelche Gitarrensoli hören? Als es bei mir mit der Musik und Sachen wie Black Sabbath losging, hörte ich in erster Linie auf die Songs. Wenn dann eine Einlage von Iommi kam, war das natürlich geil, aber deswegen habe ich nicht von einem Solo zum anderen gespult. Versteh´ mich hier nicht falsch: Ich liebe Gitarristen wie z.B. Frank Marino oder Jimi Hendrix. Gerade Jimi Hendrix hatte viel mehr zu bieten, als nur irgendwelche Skalen runterzunudeln und auf seinen Pedalen rumzutrampeln; der hatte echte Songs - ´Little Wing´, ´Angel´, ´Castles Made Of Sand´ oder ´Sky Cries Mary´ - know what I mean?«

Daß hinter ZAKK WYLDE mehr als nur ein metallisches Riffmonster und ein weltbekannter Gitarrenvirtuose steckt, offenbarte bereits das ´94er Pride & Glory-Album, worauf Wylde seine Ozzy-Fanschar nebst...

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