RH #112Interview

HAREM SCAREM

Unbekannte Größe

Außer einem Blankoscheck gibt es für eine Band noch andere Wege, um meine Sympathie zu erringen - zum Beispiel, indem sie sich nach einem Bugs Bunny-Cartoon benennt. Doch im Gegensatz zu ihrem Label-“Kollegen“ Bugs Bunny kommen HAREM SCAREM mit Warner Bros. nicht klar: Nur eines ihrer immerhin drei Alben wurde offiziell in Deutschland veröffentlicht. Sänger Harry Hess versucht eine Erklärung.

 

»Zum Warner-Konzern gehören so viele Unterlabel, daß die Verantwortlichen nicht alles in jedem Land herausbringen können, wobei ich überzeugt bin, daß wir überall Chancen hätten. Das müssen Warner Canada und wir selbst den großen Bossen klarmachen.«

Euer neuer Longplayer „Voice Of Reason“ dokumentiert eine im Melodic Rock selten extreme Weiterentwicklung, wenn auch nicht ganz so kraß wie von „Harem Scarem“ zum weit heftigeren „Mood Swings“.

»Wir wußten, daß „Voice Of Reason“ progressiver werden würde, aber mit einem solchen Ergebnis hat keiner von uns gerechnet. Es ist eine phantastische Platte, die nur einen Fehler hat: Sie erschließt sich nicht sofort. In den Songs passiert so viel, daß man unmöglich alles auf Anhieb erfassen kann.«

Es war ein großer Augenblick für mich, als ich endlich schnallte, daß die Melodien, die ich an „Mood Swings“ liebe, auch auf „Voice Of Reason“ zu finden sind.

»Nur eben versteckt, haha! Nimm ´Warming A Frozen Rose´: Da stecken tonnenweise Melodien drin, die jedoch von allerlei Merkwürdigkeiten überlagert werden. So entdeckt man selbst nach dem 30....

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