RH #112Interview

NIGHT RANGER

Wieder auf dem Posten

Zaubergitarrist Brad Gillis fühlt sich seltsam unwirklich. Kein Wunder, schließlich wurde NIGHT RANGERs Comeback „Feeding Off The Mojo“ - als „mojo“ werden alle Arten von Glücksbringern bezeichnet - in Amerika bereits im Oktober 1995 veröffentlicht. Die sensationelle Reformierung der Original-“Nachtwächter“ machte die CD vollends „alt“.

»Pat Glasser, der Produzent unserer ersten drei Alben, rief uns an und meinte: „Was haltet ihr davon, die Band wieder ins Leben zu rufen?“ Wir jammten dann im Haus von Jack Blades (Bass, ex-Damn Yankees) - und es klang großartig!“«

1988 erschien NIGHT RANGERs fünfter Streich, „Man In Motion“:

»Eine Platte, die wir für echt gut hielten. Aber MCA pushten sie nicht. Ihr miserabler Job hat unsere Trennung mit Sicherheit beschleunigt. Wir wollten Erfolg haben, bekamen jedoch keine Chance dazu. Daher entschlossen wir uns zum Split. Wir hatten keinen Bock darauf, weiterhin Frust zu schieben.«

Es fällt auf, daß ihr mit vielen Co-Autoren gearbeitet habt.

»Einige Lieder wurden vom jeweiligen Künstler mit uns zusammen im Studio komponiert. Oder unser Label schlug etwas vor, das wir dann einfach ausprobierten. Wir sind die unterschiedlichsten Wege gegangen. Uns war nur das Ergebnis wichtig, nicht der Weg dorthin.«

Eure erste Fremdkomposition, „The Night Has A Way“, stammt aus der Feder von Alannah Myles´ Hitlieferanten David Tyson und Chris Ward.

»Don Grierson, der Präsident von Drive Records, bekommt ständig Songs zugeschickt. Wir mochten die...

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