RH #112Interview

MORGOTH

Glückliche Musikanten

Die Todesblei-Fraktion wird Augen machen, wenn im Spätherbst das neue MORGOTH-Album "Feel Sorry For The Fanatic" erscheint. Der Stilwechsel, der sich mit "Odium" schon andeutete, wird nun endgültig und ohne Kompromisse (siehe Albumtitel) vollzogen.

 

»Nach der letzten Tour Ende `93 waren wir ziemlich ausgebrannt und uns zudem darüber uneinig, ob wir die progressive Linie des letzten Albums beibehalten und ausbauen wollen oder nicht. Also haben wir uns eine Pause verordnet, in der jeder seinen musikalischen Vorlieben frönen und Ideen sammeln konnte«, gibt Drummer Rüdiger Henneke beim Studiobesuch im Hagener Woodhouse zu verstehen.

Zusammengefunden haben sich MORGOTH dann anläßlich einer Einladung nach Mittelamerika.

»Gefunkt hat es erstmals wieder Ende '94, als wir eine Show in Mexiko zugesagt haben. Das war ein ausverkauftes Konzert zur Weihnachtszeit, und da haben wir gemerkt, daß das Feuer in der Band noch lodert. Bei den ersten Jams waren wir uns dann erstaunlich schnell über die neue Richtung einig, die Atmosphäre war entspannter denn je. Wie in den Anfangstagen konnte jeder seine Ideen vorspielen, ohne die Angst haben zu müssen, daß das Ganze nicht mehr dem Anspruch einer Death Metal-Band genügt, womit wir zuletzt arge Probleme hatten.«

Daß Marc über die Zwischenstation Power Of Expression zum passablen Sänger gereift ist, der Akzente setzen kann, und die Band sich stilistisch nicht mehr einschränkt, hört man den Songs dann auch deutlich an. Nicht unwesentlich von...

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