RH #111Interview

JACK IN THE BOX

Nie was von Kurt gehört

Eigentlich ist das JITB-Debütalbum „Stigma“ schon kalter Kaffee. 1993 bereits stellten Gitarrist Rune, sein schlagwerkender Bruder Frode, der damalige Bassist und Hauptsongwriter Per und Sänger Eric die 13 Songs fertig, aber erst vor wenigen Wochen wurde „Stigma“ auch in dieser unserer Republik veröffentlicht. Das Warten hat sich gelohnt

Gitarrist Rune weiß, daß die Entstehungsdaten von „Stigma“ kaum jemandem bekannt sind, deshalb schiebt er sie jedem Fragesteller rechtzeitig unter, noch bevor die naheliegenden Vergleiche mit Tea Party, Nirvana und Soundgarden aufkommen.

»Als wir uns 1993 für „Stigma“ ins Studio begaben, kannten wir Nirvana noch gar nicht. Wir haben unseren Stil völlig eigenständig entwickelt. Wenn es überhaupt Einflüsse gab, dann aus den Siebzigern.«

Apropos Stil: Rune scheint fast mehr daran gelegen zu sein, über das nächste JACK IN THE BOX-Album zu reden als über das nur bedingt aktuelle.

»Mittlerweile können wir den alten Kram schon nicht mehr hören. Unser Stil hat sich weiterentwickelt. Das liegt einerseits an dem normalen Prozeß, den jede Band mitmacht, andererseits natürlich daran, daß Per nicht mehr dabei ist. Schließlich war er für den Großteil der Songs auf „Stigma“ verantwortlich.«

Noch in diesem Sommer werden sich die vier Norweger ins Studio begeben, um endlich einen adäquaten Nachfolger einzuspielen. Sie müssen sich ziemlich ins Zeug legen, denn „Stigma“ enthält einige absolute Hammersongs, und in der Tat: Wer JACK IN THE BOX zum ersten Mal...

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