RH #110Interview

LOVELESS SONS

Flanell-Sound vom Rhein

Wenn man unvoreingenommen Songs wie ´Operated´, ´Get Me (I´m Free)´ oder ´My Dark Room´ vom Debüt „Hand It Down“ hört, könnte man durchaus meinen, daß es sich bei den LOVELESS SONS um eine amerikanische Band handelt, die trendgerecht mit Flanellhemd, Docs, Ziegenbärtchen und Zottelhaaren daherkommt. Doch Pustekuchen - die Jungs stammen aus Duisburg, existieren im Kern bereits seit acht Jahren und sehen ausgesprochen „normal“ aus.

Ungeachtet ihres rocklastigen Alternative-Sounds wollen sie auch nicht in eine Schublade mit Live, Candlebox, Pearl Jam und Blind Melon geschmissen werden, obwohl sie meiner Ansicht nach dort gut aufgehoben wären.

»Wir hören die Vergleiche mit Grunge-Bands öfter, nur wissen wir nicht, warum«, rätselt Ausnahmesänger Michael Meininghaus. »Unsere Wurzeln liegen nämlich eher bei Bands wie den Riverdogs, durch die wir übrigens an den Deal bei Dream Circle gekommen sind, oder klassischen Songwritern wie John Cougar-Mellencamp.«

Daß derartige Einflüsse und alternative Sounds kein Widerspruch sein müssen, beweisen u.a. Pearl Jam, die sich auf Neil Young berufen.

»Wir sind allem gegenüber aufgeschlossen und covern live auch den TLC-Hit ´Waterfalls´«, übernimmt Gitarrist Heiko Dürr das Wort, »doch da ich sowohl die komplette Musik als auch die Texte schreibe, läßt sich eine Parallele zum Singer/Songwriter-Genre nicht von der Hand weisen.«

Unlängst bestritten die LOVELESS SONS eine Marketing-Tour für den Sportartikelhersteller British Knights, wobei sie zu...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen