RH #110Interview

BIOHAZARD

Schalt´ die Kiste aus!

Wir wissen nicht, was „Mata Leao“ bedeutet, und BIOHAZARD verraten uns auch nicht, was hinter dem Titel ihres neuen Albums steckt. Aber das kann dem geneigten Konsumenten eigentlich egal sein, denn was zählt, ist die Musik. Und die ist auf besagtem Album besser, kompakter und knackiger als jemals zuvor.

Kein Wunder, daß Frontmann Evan Seinfeld dementsprechend gut gelaunt und selbstbewußt beim Interviewtermin in einem Kölner Hotel auftritt, denn er weiß natürlich, wie stark das neue Album seiner Band ist. Dabei sah es eine Zeitlang gar nicht nach einer solch glorreichen Rückkehr des Quartetts aus New York aus. Die letzte Scheibe „State Of The World Address“ war zwar gut, aber im Prinzip nur ein Aufguß des Breakthrough-Albums „Urban Discipline“, auf der letztjährigen Tour waren BIOHAZARD lange nicht so stark wie gewohnt, und hier und da schienen Rockstar-Attitüden aufzutauchen.

»Die letzte Europa-Tour hätten wir nicht machen sollen«, blickt Evan zurück. »Wir hatten Probleme innerhalb der Band, und das zeigte sich auch auf der Bühne, wobei ich jetzt nicht alles auf Bobby abwälzen möchte. Außerdem hatten wir einfach viel zu oft in Europa gespielt. Das mit den Rockstar-Attitüden kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Falls jemand diesen Eindruck von uns gewonnen hat, kennt er uns ganz einfach nicht richtig.«

Irgendwo wäre es aber allzu verständlich, wenn ihr ein wenig abhebt. Schließlich seid ihr auf Tour laufend von Leuten umgeben, die euch ständig erzählen, wie toll...

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