RH #110Interview

PENDRAGON

Der Cowboy und das rohe Fleisch

PENDRAGON waren schon immer der Prototyp der etwas anderen Progband. Während die meisten Kollegen-Combos ihre Karriere anno schießmichtot stilecht mit Yes- oder Genesis-Coversongs einläuteten, rotzten die Briten Anfang der achtziger Jahre mit Vorliebe Sex Pistols-Nummern in die Menge. Hat man da noch Töne?

"Als der Punkrock Ende der 70er seine Hochphase erlebte, haßte ich diese Musik", resümiert Gitarrist/Sänger Nick Barrett. "Aber irgendwann kam ich auf den Geschmack, und wir nahmen einige Punksongs ins Programm auf, u.a. ´Pretty Vacant´ von den Sex Pistols und Nummern von The Damned, The Clash und den Stranglers. Im Vergleich zu dem, was uns Grunge und Death Metal heutzutage vorsetzen, ist Punkrock verdammt melodisch, und ich liebe Melodien über alles."

Das sagt einer, der mit seiner Band seit 18 Jahren zur Speerspitze des Neo-Progrock gehört...

"Tja, warum nicht? Ein bißchen verrückt wird man doch wohl noch sein dürfen."

Selbstredend. Eine weitere Merkwürdigkeit im Zusammenhang mit PENDRAGON ist der Fanclub "The Mob", der seinen Mitgliedern bislang immerhin drei CDs frei Haus lieferte.

""The Mob" ist mittlerweile auf über 1.300 Mitglieder angewachsen", erzählt Barrett gutgelaunt. "Die Scheiben "Live In Lille", "Fallen Dreams And Angels" und "Utrecht... The Final Frontier" wurden ursprünglich exklusiv für die Fanclubmitglieder gepreßt, mußten dann jedoch wegen der regen Nachfrage auch in den normalen Handel gebracht werden."

Kommen wir zum neuen Album "The Masquerade...

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