RH #110Interview

MADBALL

Jailhouse Rock

 

Einst als Agnostic Front-Ableger vermarktet, haben MADBALL den Schatten der alten Helden längst verlassen. Auf "Demonstrating My Style" beweisen die zum Quartett geschrumpften New Yorker, daß der Big Apple-HC weder tot noch an seine kreativen Grenzen gestoßen ist - und landeten damit in der Juni-Richterskala auf einem beachtlichen neunten Rang.

 

Frontmann Freddy und Bass-Hulk Hoya sitzen bei strahlendem Sonnenschein in einem Berliner Hotel und schnacken fröhlich mit der Presse.

"Zu Hause hängen wir bei diesem Wetter im Park rum, machen ein Barbecue oder gehen spazieren", grinst Hoya.

"Oder trinken Bier", fügt Freddy hinzu, dem es besonders der germanische Gerstensaft angetan hat.

"Demonstrating My Style" zeigt MADBALL nach dem in den Augen einiger Kritiker überproduzierten Vorgänger "Set It Off" wieder mehr von der Old-school-Seite.

"Die Platte ist roher", stimmt Fred zu. "Wir haben auch bei 'Set It Off' versucht, diesen Klang hinzukriegen, aber das war halt unser erstes Album. Mit dem Sound meiner Vocals bin ich im nachhinein jedenfalls nicht mehr besonders glücklich. Diesmal wollten wir direkter rüberkommen. Die Musik hat sich hingegen nicht sehr verändert. Es ist eben Hardcore. Hardcore 1996!"

Freddy muß es ja wissen. Stand der jetzt 20jährige doch schon im zarten Alter von acht Jährchen (!) zum ersten Mal auf einer Bühne, als ihn sein älterer Bruder und Agnostic Front-Frontmann Roger Miret als Gastshouter auf die Bretter holte.

Aus dieser Zeit gibt es leider...

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