RH #109Interview

RHYTHM TRIBE

Teufelszeug!

Der Mann am anderen Ende der Leitung behauptet, nicht gerade mit einem silbernen Löffel im Mund geboren worden zu sein, sich aber seit zehn Jahren bei der Serviceabteilung einer Telefongesellschaft ganz erträglich zu verdingen. Klingt nicht unbedingt nach einem aufregenden Rock´n´Roll-Leben in New Jersey.

Dabei hat Chefrapper (heißt der wirklich so? - Red.) von RHYTHM TRIBE satte acht Jahre an sich gearbeitet.

"Unser Ziel war es, eine wirklich aggressive, moderne Rapstyle-Scheibe rauszubringen."

Das ist den beiden Hauptdarstellern auch gelungen. Als der Afroamerikaner und Fan von Funkadelic, Sly & The Family Stone Kiss entdeckte, wurde er erstmal ausgelacht.

"Meine Kumpels haben mich ziemlich schräg angeschaut, also bin ich eben alleine zum Kiss-Konzert gegangen und habe mich in die erste Reihe gestellt. Mich hat die Musik der weißen Jungs schon immer fasziniert. Meine Freunde glaubten sogar, daß ich mich mit dem Teufel einlassen würde. Bullshit! Wenn ich mir heute die Scheiben von Kiss reinziehe, ist das so, wie mit alten Freunden abzuhängen. Der größte Vorteil war, daß meine Eltern die Musik wirklich gehaßt haben. Mein Partner T war im Gegensatz zu mir in Gangs und Hardcore-Purist. Zudem hat er früher noch bei M.O.D. die Klampfe geschwungen. Er steht auf AC/DC, Agnostic Front, Body Count und George Clinton."

Das Debüt von RHYTHM TRIBE, „Bring Da Ruckus“, enthält genau jene RapCore-Mischung, die die Beine zum stundenlangen Abtanzen brauchen.

"Billy Milano hat uns ganz...

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