RH #109Interview

GOREFEST

Always look on the bright side of life

GOREFEST spielen volles Risiko: Ihre neue Scheibe „Soul Survivor“ ist vollgepackt mit erstklassigen Headbanger-Nummern, die jedem Metalfan, der über den Tellerrand seiner Lieblingsbands hinausblicken kann, mitreißen müßten. Völlig zu Recht gingen die Holländer demzufolge als Sieger aus der „Richterskala“ des letzten Monats hervor. Doch ob ihre alten Fans mit der doch recht gewagten musikalischen Kurskorrektur klarkommen werden, bleibt fraglich.

Andererseits ist „Soul Survivor“ stark genug, um sich gegen die übermächtig wirkende Konkurrenz auf dem Metal-Markt durchsetzen zu können. Doch hat sich die Band nicht selbst manchmal gefragt, ob das neue Material die zahlreichen eingefleischten Fans schockieren wird?

"Ach was," schüttelt Gitarrist Boudewijn den Kopf, der extra eine dreistündige Zugfahrt von Holland nach Dortmund auf sich genommen hat, um dieses Interview zu führen. "Unsere Die-hard-Fans der ersten Stunde waren doch schon von „Erase“ schockiert - sie werden diese Entwicklung geahnt haben. Diese Platte reflektiert einfach, für was GOREFEST zur Zeit stehen."

"Gerade gestern habe ich drei Kids getroffen, die von der neuen Scheibe ziemlich enttäuscht waren", fährt Jan-Chris fort. "Sie meinten, daß „Mindloss“ nach wie vor unsere beste Platte sei - dabei waren sie wahrscheinlich gerade mal zehn Jahre alt, als das Teil erschien... Naja, sie waren halt der Minung, daß das Album zu kommerziell wäre, was kompletter Blödsinn ist, denn wir sind ein sehr großes Risiko...

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