RH #109Interview

FREAKY FUKIN WEIRDOZ

Guru sucht lässige Band

Ohne die Münchner Burschen würden Combos wie H-Blockx oder Mr. Ed Jumps The Gun wahrscheinlich Deutschrock spielen. Die FREAKY FUKIN WEIRDOZ sind nun einmal die oder zumindest eine der Crossover-Pioniere auf dem deutschen Markt. Leider war ihnen trotz Majordeal das Glück nicht so hold wie den jüngeren Kollegen, und sie traten etwas in den Hintergrund, obwohl sie als Liveband immer gern gebucht wurden.

"Wir waren eigentlich nie von der Bildfläche verschwunden. Leider lief unser Vertrag mit BMG erst letztes Jahr aus. Mit der Firma waren wir im Grunde auch überhaupt nicht zufrieden. Die Verkäufe der Platten standen im krassen Gegensatz zu unseren Livekonzerten, die immer gut besucht waren."

Wie viele Bands hatten die Münchener damit zu kämpfen, daß ihr zuständiger Ansprechpartner bei der Plattenfirma gekündigt hatte und sein Nachfolger wohl eher bei Volksmusik schunkelte, als zu diesem merkwürdigen Crossover herumzuspringen.

"Wir hatten jetzt auch ein Angebot von G.U.N., was wir aber abgelehnt haben, weil die ja eng mit BMG verbandelt sind."

Also stiefelten sie zurück zu ihren Wurzeln und wurden wieder independent. Als Mix-Meister für "Culture Shock" engagierten sie Kalle Trapp (u.a. Saxon, Blind Guardian) und erledigten den Rest der Produktion selbst.

"Na ja, den Metal-Einfluß sehe ich höchstens darin, daß wir viele Brat-Gitarren aufgenommen haben. Die beiden ersten Scheiben von Pantera gefielen mir echt gut, die anderen waren dann allerdings nur noch ein schlaffer...

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