RH #108Interview

DOPPELBOCK

Burger & Bananen

Ist er ein Gott? Ist er die Wiedergeburt von Nero? Wird er Deutschland in Flammen aufgehen lassen? Zum Glück nicht! Auf dem Cover des DOPPELBOCK-Debüts „Ich bin ein Gott“ sieht Sänger Harald Kling zwar exakt so aus, in Wirklichkeit ist er aber ein umgänglicher Zeitgenosse.

"Die Idee zu dem Foto stammt von Tankard-Gerre. Das Titelstück dreht sich um einen Typen, der denkt, daß er der Größte ist, obwohl er eigentlich total dekadent und kaputt ist. Das Cover bringt das echt gut rüber."

Überhaupt handeln die meisten Texte des Punk-Quartetts von kaputten Typen - zumindest auf den ersten Blick. Denn wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. So hat selbst die Geschichte vom ´Loser von nebenan´ noch eine humorvolle Seite.

"Ohne Spaß kann man die ganze Scheiße, die das Leben so mit sich bringt, gar nicht überstehen. Das ist nun mal leider so. Deshalb wollen wir auch vermitteln, daß du als Loser von nebenan alles ertragen kannst, genau wie jemand, der besoffen ist und deshalb Frauen anspricht, die ihn dann verprügeln. Es gibt Leute, die schon anfangen zu flennen, wenn morgens die Kaffeemaschine nicht funktioniert. Ich glaube, daß es keinen Sinn macht, wenn du dich immer selbst runterziehst."

Gegründet wurden DOPPELBOCK 1984, und der Bandname wurde von dem Getränk abgeleitet, das bei der ersten Probe in Strömen floß. Seit damals hat sich einiges geändert:

"Wir machen jetzt anspruchsvollere Musik, da wir drei Akkorde spielen können und nicht bloß zwei wie früher. Damals...

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