RH #108Interview

MOURN

Schockierende Telefonate

Die Welle der Romantic-Metal-Bands aus Großbritannien spülte eine Band in unsere CD-Player, zu deren Lieblingen unter anderem Grand Funk Railroad, Deep Purple, Obsessed und Trouble gehören: MOURN.

Auch wenn bei den Londonern eine Frau ins Mikrophon grölt, haben sie mit Kapellen wie The Gathering wenig gemein.

"Caroline ist Gründungsmitglied. That´s it", erklärt ein sehr jugendlich klingender William Palmer, der bei MOURN die Gitarre mit wenigen Akkorden bedient.

"Ich bin ja erst 21 Jahre alt. Da habe ich von der Hippie-Zeit so gut wie nichts mitgekriegt. Am Rande erinnere ich mich gerade mal an die Punk-Welle. Mit den Platten von meiner Mutter konnte ich nichts anfangen, weil die früher den ganzen psychedelischen Kram gehört hat. Na ja, ein paar Scheiben hat sie noch von Thin Lizzy rumliegen. Momentan fährt sie auf Red Hot Chili Peppers ab, die ich absolut hasse."

Obwohl William die Schule nach wenigen Jahren abgebrochen hat, ließen ihn seine alten Herrschaften in Ruhe.

"Damals war es eine richtige Entscheidung, die Penne Penne sein zu lassen. Jetzt würde ich am liebsten ein Gitarrenstudium angehen. Aber was könnte ich danach wohl arbeiten, vielleicht in einem Pub irgendwelche Shanties dudeln? Mit der Band schaffen wir gerade eine Probe pro Woche, weil uns sonst das Rehearsal-Studio zu teuer wird. Überhaupt ist es ziemlich hart, wenn du außerhalb von London spielen willst. Einmal buhte uns das Publikum bei einem auswärtigen Gig von der Bühne, weil wir ihnen wohl zu...

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