RH #108Interview

WHIPLASH

Riding The Groove-Train

Auch wenn es einige Pharisäer nicht wahrhaben wollen: Der Heavy Metal ist noch lange nicht am Ende. Die Formation WHIPLASH und ihr viertes Machwerk „Cult Of One“ sind der lebende Beweis dafür, daß der stählerne Sound auch im Jahre 1996 nach Christi Geburt nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt hat.

In den 80ern gehörten die Jungs aus New Jersey zusammen mit Acts wie Anthrax und Overkill zu den Aushängeschildern in Sachen Thrash Metal an der Ostküste. Doch im Gegensatz zu ihren relativ erfolgreichen Kollegen gelang dem Trio weder mit dem „Power And Pain“-Erstling noch mit den beiden Nachfolgealben „Ticket To Mayhem“ und „Insult To Injury“ der entscheidende Durchbruch, weshalb die Band 1991 die Segel strich und sich auflöste.

"Eigentlich hatte ich meine Klampfe schon an den Nagel gehängt und mit dem Musikbiz abgeschlossen", erzählt Tony Portaro, seines Zeichens Gitarrist und Gründungsmitglied der mittlerweile auf fünf Mann angewachsenen Combo. "Doch dann rief mich 1993 unser alter Drummer Tony Scaglione an und fragte, ob ich nicht Lust hätte, bei seinem neuen Brötchengeber M.O.D. für einige Zeit die vakante Position an der Gitarre einzunehmen. Da mir die Mucke der Jungs gefiel, heuerte ich für vier Wochen bei M.O.D. an und begleitete sie auf ihrer Europatour. Wenig später stieg dann Tony bei Milano & Co. aus, woraufhin wir beide uns wieder zusammentaten. Nachdem wir einige Songs geschrieben hatten, gingen wir ins Studio und nahmen ein Demo auf. Durch Zufall lernten...

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