RH #108Interview

GODGORY

Hau wech den Scheiß

Der schwedische Death Metal erlebt seinen zweiten Frühling. Viele junge Bands aus dem Land der Ikea-Möbel hauchen dem schon totgesagten Patienten neues Leben ein und überzeugen mit ihren frischen und respektlosen Machwerken. Einen echten Gourmethappen lieferte die 1992 in Karlstad gegründete Formation GODGORY mit ihrem Erstling "Sea Of Dreams" ab, der melodischen Krach vom Feinsten bietet.

Angefangen hat der Sechser (inzwischen gehört mit Thomas Heder ein fester Keyboarder zum Line-up) mit Coverversionen bekannter Todesblei-Acts.

"Wir spielten damals in unserem Übungsraum Songs von Unleashed, Grave oder Napalm Death nach", plaudert Klampfer Erik Anderson drauflos. "Als Coverband sind wir aber nie aufgetreten. Es ging uns lediglich darum, unsere Fertigkeiten an den Instrumenten zu verbessern und ein Feeling für die Musik zu bekommen. Unseren Stil haben die genannten Bands nicht beeinflußt. Als wir im Frühjahr 1994 unser einziges Demo aufnahmen, waren wir sehr begeistert von Edge Of Sanity."

Den Gedanken, es wieder einmal mit der Neuinterpretation eines fremden Titels zu probieren, findet der Flitzefinger gar nicht schlecht.

"Eigentlich wäre das eine coole Idee. Ich denke aber, daß die Umsetzung nicht möglich ist, da ein paar Labels bei einer solchen Sache sicherlich ein Wörtchen mitzureden hätten. Außerdem ist unsere eigene Musik erst einmal viel wichtiger. Ich kann mir aber vorstellen, daß wir live ein oder zwei Cover spielen werden."

Aufgenommen haben die Schweden ihre...

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