RH #108Interview

TRANSPORT LEAGUE

Glanzig bei Greenpeace

Hinter der Bezeichnung TRANSPORT LEAGUE versteckt sich nicht, wie man meinen könnte, die schwedische Fernfahrer-Gewerkschaft, sondern die neue Combo des ehemaligen B>Thong-Vocalisten Tony Jelenovich, die mit ihrem „Stallion Showcase“-Album ein abwechslungsreiches Debüt irgendwo zwischen Danzig, Kyuss, White Zombie, Entombed und Led Zeppelin abgeliefert hat.

"Bei TRANSPORT LEAGUE kann ich mich musikalisch endlich selbstverwirklichen, was bei B>Thong einfach nicht möglich war, weil Gitarrist Stefan prinzipiell immer etwas gegen meine Ideen und Songs einzuwenden hatte", blubbert der sympathische Chaot mit dem slawischen Nachnamen munter drauflos. "Von den 13 Songs, die wir für die zweite B>Thong-Scheibe geschrieben hatten, stammten gerade mal zwei aus meiner Feder, von denen es noch nicht mal einer auf die CD geschafft hat. Irgendwie stand ich innerhalb der Gruppe permanent auf verlorenem Posten, wovon ich im letzten Herbst so dermaßen die Schnauze voll hatte, daß ich die Band im direkten Anschluß an die Tour verlassen habe, um mich voll und ganz meinem TRANSPORT LEAGUE-Projekt zu widmen."

Das sich musikalisch doch ganz erheblich von B>Thong unterscheidet.

"Stimmt. Erstens groovt TRANSPORT LEAGUE einfach viel mehr, und zweitens haben wir nicht soviel Wert auf einen perfekten Sound gelegt. Deshalb waren wir alles in allem nur zwei Wochen im Studio, während B>Thong für eine Produktion dieses Ausmaßes mittlerweile derer sechs benötigen."

Dabei klingt der dritte Song auf...

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