RH #108Interview

SKREW

Die Gitarrenarmee greift an!

Da die dritte Scheibe, so sagt man, für eine Band oft richtungsweisend ist, haben sich auch SKREW mächtig ins Zeug gelegt und mit „Shadow Of Doubt“ ihr bis dato bestes Produkt abgeliefert. Dabei haben die Jungs aus Texas weder Kosten noch Mühen gescheut, mit Neil Kernon einen erfahrenen und nicht gerade billigen Produzenten engagiert und dabei endlich einen eigenen Stil entwickelt. Die Zeiten, in denen SKREW permanent mit Ministry verglichen wurden, sollten also vorbei sein.

"Ich habe gerade ein völlig wirres Interview hinter mich gebracht", sagt der wie immer sehr auskunftsfreudige Bandleader Adam Grossman und entschuldigt damit die 20minütige Verspätung, mit der unser Gespräch beginnt. "Ich sollte live mit einer portugiesischen Radiostation sprechen, doch leider konnte der Moderator kein Englisch. Nach einer Weile holten sie dann einen Typen ins Studio, der mich zwar verstehen, aber nur spanisch sprechen konnte. Das funktionierte dann halbwegs, weil ich spanisch einigermaßen nachvollziehen kann..."

Hört sich in der Tat abenteuerlich an. Doch Adam ist über jedes Interview froh, daß er führen kann, denn „Shadow Of Doubt“ ist ein außergewöhnliches Album, daß jegliche Unterstützung verdient. Dabei war es eine Zeitlang fraglich, ob SKREW in der jetzigen Form überhaupt weitermachen können, denn Anfang letzten Jahres geriet Adam in einen bösen Verkehrsunfall:

"Ein besoffener Fahrer knallte mit seiner Karre frontal in meinen Wagen, und ich zog mir dadurch neben einer schweren...

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