RH #108Interview

EDGE OF SANITY

Querbeet mit Überlänge

EDGE OF SANITY gelten als eine der innovativsten Death Metal-Bands überhaupt, und eigentlich gibt es nichts, was sie auf ihren bisher erschienenen vier Longplayern noch nicht ausprobiert hätten. Dachte man zumindest. Doch Swanö und Co. können auch auf ihrem neuesten Epos - schlicht „Crimson“ betitelt - wieder überraschen, verewigte man doch auf genanntem Scheibchen gerade mal einen Song, der allerdings 40 Minuten lang ist.

"Hallo, hier ist Steve Hogarth von Marillion", meldet sich ein ausgesprochen gutgelaunter Swanö am anderen Ende der Leitung. Na ja, mit seinem Nebenprojekt Unicorn eifert er zwar seinem großen Vorbild nach, ganz so weit, um es mit Marillion aufzunehmen, ist er dann aber doch noch nicht. Genau wie die britischen Progster hat auch er jedoch einen Song komponiert, der sich - ähnlich wie ´Misplaced Childhood´ - über ein ganzes Album hinzieht. Deswegen dürfte die momentan meistgestellte Frage an ihn wohl sein, warum er sich an ein solches Werk herangewagt hat.

"Jeder fragt mich das, sogar meine Mutter", lacht Swanö durch die Hörmuschel. "Nach dem letzten Album sind wir in eine Sackgasse geraten, denn die Inspirationen waren einfach nicht mehr da. Wir hatten keine Lust, ein weiteres normales Album aufzunehmen, bei dem Andreas die eine Hälfte komponiert und ich die andere. Zwischenzeitlich überlegten wir sogar, ob wir die Band nicht einfach auflösen sollten. Es mußte also etwas Ungewöhnliches her. Wir hatten schon vorher versucht, zum Beispiel Gothic- und...

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