RH #108Interview

THE ALMIGHTY

Himmel und Hölle

Wenn durch die britische Szene ein frischer Wind weht, der endlich mal wieder rockende Insulaner in die vorderen Reihen der Geschmacksnerven fegt, dürfen natürlich THE ALMIGHTY nicht fehlen. Die musikalisch wandlungsfähigen Jungs haben sich mit "Just Add Life" auch alle erdenkliche Mühe gegeben, die grungigen Einflüsse des "Crank"-Albums abzustreifen.

Nachdem der Hauptmacher der Allmächtigen, Ricky Warwick, interviewtechnisch schon vergeben war, meldete sich ein etwas schlaff und müde klingender Pete Friesen am anderen Ende der Leitung: "Ich bin so richtig schön faul, trinke Kaffee und würde gerne einen Spaziergang machen..."

Guter Mann, erst die Arbeit und eine Erklärung dafür, warum sich denn die britischen Rockbands auf einmal wieder an ihre Balls und ihre Identität erinnert haben.

"Ich glaube, daß das etwas mit der Welle der neuen britischen Popbands wie Oasis und Blur zu tun hat, die ich übrigens sehr schätze. Plötzlich kümmern sich die Medien wieder um den britischen Markt. So entstand ein richtiger Hype, von dem auch wir Rockbands profitieren können, weil viele von uns einfach gute Songs schreiben."

Der Scheibe merkt man beim Hören überdeutlich Einflüsse der Amis Rocket From The Crypt an, die ja in Britland in den obersten Regionen der Charts schweben. Einige der ALMIGHTY-Songs klingen dann auch noch wie den Amerikanern auf den Leib gemeiselt. (Stilblüte des Monats! - Red.)

"Ich finde die Jungs aus San Diego wirklich cool. Tatsächlich hat sich Ricky die Scheibe...

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