RH #107Interview

DOC EISENHAUER

Perlen vor die Säue?

Lange Zeit war bei DOC EISENHAUER wahrlich nicht „Alles im Lack“ (so hieß das seinerzeitige Debüt) - eher alles im Eimer. Der Erstling entwickelte sich nicht eben zu einem Verkaufsschlager, die Plattenfirma sprang ab, und eine neue ließ sich nicht so ohne weiteres auftreiben. Warum jetzt dennoch das Kommando „Rock´n´Roll... bis der Arzt kommt“ erschallen kann, erklärt Sänger und Gitarrist Olly Koop.

Euer Album ist jetzt schließlich bei Bud Music erschienen, einem Label, das bislang überhaupt nicht in Erscheinung getreten ist. Ich bitte um Aufklärung.

"Der Laden gehört zur Firma Kiosk, die bislang nur Hörspiele gemacht und damit Marktanteile in Höhe von etwa 40 Prozent erzielt hat. Jetzt haben sie eben auch noch ein Rock-Label gegründet. Derzeit sind wir die einzige Hardrock-Band, die dort unter Vertrag steht; die sind halt noch ein wenig unerfahren auf diesem Gebiet. An Kohle fehlt es denen aber bestimmt nicht. Ärgerlicherweise gab es dann einige Meinungsverschiedenheiten darüber, welche Songs auf dem Album landen sollten. Es gibt da einige Stücke, die ich schon gerne mit dabeigehabt hätte. Wir haben uns ja schließlich weiterentwickelt."

In welche Richtung denn? Inwiefern wäre die Platte anders geworden?

"Natürlich sind die anderen Sachen auch noch hundertprozentig Rock´n´Roll, mit vielen Siebziger-Elementen und so; vielleicht ein wenig Trouble-mäßig mit Pantera-Breaks."

Hoppla, erheblich deftiger also...

"Allerdings. Wir hatten da ein paar sehr geile Stücke, und daß...

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