RH #107Interview

RIOT

Auf Wiedergutmachungskurs

Wenn es eine Band gibt, die den Begriff Business-Schlamassel ohne Probleme vor- und rückwärts buchstabieren kann, dann ist es RIOT. Dank begnadeter Alben wie „Fire Down Under“ seit den späten Siebzigern fast schon kultisch verehrt, wegen permanenter Tour-Absagen reputationstechnisch jedoch unten durch. Mastermind Mark Reale ging nun in die Offensive: Anläßlich der Veröffentlichung des neuen Longplayers „The Brethren Of The Long House“ erklärte er seine Sicht der Dinge.

"Unser Manager Steve Loeb und ich sind von Anfang an zusammen gewesen - gemeinsam hatten wir eine wahrlich turbulente Karriere. Wir waren ungeheuer kreativ, und es sind wirklich viele gute Sachen dabei herausgekommen. Es gab jedoch schon immer Meinungsverschiedenheiten darüber, wie die Band gehandhabt werden sollte. Es war aber nun mal so, daß Steve mir in allen geschäftlichen Belangen weit überlegen war und entsprechend dann auch die diesbezüglichen Entscheidungen traf. Nicht zuletzt hatte er auch die Kontrolle über unsere Finanzen. Stand der Dinge ist, daß wir uns derzeit in einem Rechtsstreit befinden - ich hoffe, er sitzt in diesem Moment gerade mit unseren Anwälten zusammen, um unsere Trennung endültig zu regeln.

Das Problem war immer, daß Steve unbedingt Verträge mit Major-Companies abschließen wollte, weil die mit Vorschüssen rüberkommen. Ich jedoch habe gleich am Anfang unserer Karriere schlechte Erfahrungen mit der Industrie gemacht und hätte deshalb lieber mit Indies gearbeitet. Unser letzter Deal...

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