RH #107Interview

MEMENTO MORI

Tot und begraben?

Nimmt man die musikalischen Qualitäten zum Maßstab, müßten die Verkäufe von „La Danse Macabre“ so richtig schön abgehen. Dennoch ist Skepsis angebracht, da Bandkopf und Gitarrist Mike Wead schon seit Jahren gute Mucke abliefert, ohne die verdiente Anerkennung in Form eines Durchbruchs auf breiter Ebene einstreichen zu dürfen.

Eigentlich kann es ja nur noch vorwärts gehen, nachdem sich die Band kurz vor der letztjährigen Tour mit dem unerwarteten Ausstieg von Messiah Marcolin konfrontiert sah. Kurz darauf wurde Wead gar bei Abstrakt Algebra gesichtet. Hand aufs Herz, Mike: Stand die Zukunft der Band ernsthaft auf dem Spiel?

"Eigentlich nicht. Nach den Konzerten haben wir sofort mit den Rehearsals für das neue Album begonnen. Da Billy (St. John, dr.) und Stefan (Karlsson, v.) erst kurz vor der Tour zu uns stießen, mußten wir auch im Hinblick auf die älteren Sachen viel nachholen."

Und warum hat Messiah letztendlich die Band verlassen? Die Musik kann’s wohl kaum gewesen sein, da das Material hörbar auf ihn zugeschnitten war.

"Das war einfach eine Geldfrage. Nicht, daß er größenwahnsinnig geworden wäre, aber er wollte immer mehr Kohle. Das wäre nicht gerecht gewesen, da wir - von mir mal abgesehen - alles gleichmäßig aufteilen. Ich selbst trage ja schließlich die ganze Verantwortung und schreibe nahezu das komplette Material, habe mich aber nie in den Vordergrund gedrängt und Messiah die Möglichkeit gegeben, Interviews zu führen. Viele Leute sind der Meinung, daß das der...

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