RH #107Interview

ENGLISH DOGS

Bier her!

Wer bei den ENGLISH DOGS noch an die alte BritPunk-Band denkt, die sich Mitte der Achtziger nach einigen okayen Scheiben gen Metal bewegte und dann auflöste, liegt laut Frontmann Gizz völlig falsch.

 

Erstmal klagt mir der Gitarrist, der seit neuestem auch die Vocals übernommen hat, jedoch sein Leid: "Ich habe gerade tierische Schmerzen im Rücken und im Handgelenk. Außerdem bin ich total erkältet. Körperlich fühle ich mich wie 75, obwohl ich erst 15 bin."

Und trotzdem bereits seit 1984 bei den ENGLISH DOGS spielst...

"Ich war schon als Spermium in der Band, haha! Na ja, eigentlich bin ich 25."

Meine Berechnung, daß er somit als Dreizehnjähriger bei den DOGS eingestiegen sein muß, trägt Gizz mit Fassung.

"Ich spielte zu der Zeit sogar noch in einer anderen Gruppe, die The Destrüctors hieß und ziemlich scheiße war, hähä!"

Auch wenn sich mein Gegenüber bemüht zeigt, Kontinuität in der DOGS-History zu konstruieren, muß sich die Band nach dem Ausstieg von Sänger Wakey - dem außer Schlagwerker Pinch letzten Urmitglied - die Frage gefallen lassen, was sie noch mit den originalen ENGLISH DOGS verbindet.

"Wen interessiert denn schon ein Original-Line-up", schimpft Gizz. "Unser neues Album kommt super an und gilt im allgemeinen als die beste ENGLISH DOGS-Scheibe. Wir sind nicht die Beatles. Wir sind eine aktive Band. Jetzt, als Drei-Mann-Besetzung, gibt es natürlich auch Schwierigkeiten. Ich kann z.B. nicht gleichzeitig Gitarre spielen, singen UND Bier trinken. Ich sollte mir...

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