RH #107Interview

EROSION

Schleudersitz zu vermieten

Richtig klasse ist sie geworden, die neue EROSION-Scheibe "Down". Was allerdings kein Wunder ist, haben die Hamburger sich doch spätestens mit ihrem sinnigerweise "III" betitelten Drittling vor gut drei Jahren in die erste Liga des Metal-HC-Crossovers gelärmt.

Leider gibt es noch zwei weitere Konstanten in der EROSION-History: zum einen die chronische Erfolglosigkeit der Band, die im krassen Gegensatz zur Qualität ihrer Outputs steht, zum anderen das Besetzungskarussell, das bei den Hansestädtern chronisch auf Heavy Rotation geschaltet ist.

"Bei uns haben mittlerweile an die 20 Leute gespielt", lacht Drummer Klaus, der schon zur Gründungsmannschaft gehörte, die EROSION Ende der Achtziger aus der Taufe hob.

Nur noch lachen kann er auch über einen Spruch aus dem Info zur ´91er Single "Gunman", in dem von einem "endgültigen Line-up" die Rede war, von dem heute nichtsdestotrotz schon wieder drei Mann über Bord gegangen sind.

Ein kontinuierlicher Aufbau der Band war daher kaum möglich, zumal auch tourtechnisch bei EROSION in der Vergangenheit nix klappte.

"Was wiederum an den ständigen Line-up-Wechseln lag", erklärt der zweite Urbesetzler bei EROSION, Gitarrist Stefan, der auf "Down" auch den Bass übernahm, da es mal wieder an Personal mangelte. "Das letzte, was wir gemacht haben, war 1993 eine Tour mit Growing Movement. Da gab´s aber viel Ärger mit der Agentur. Die wollten uns zum Beispiel ohne Gage in die Tschechei schicken. Zu allem Überfluß habe ich dann auf der Bühne...

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