RH #106Interview

WARPATH

schweinehart & superfies

Man mag es kaum glauben, aber es gab Zeiten, als ein gewisser Matthias Breusch den Jungs von WARPATH "jede Menge saubere Melodievarianten" attestierte und bei den Hamburgern "reinrassigen Metal", der ihn gar an Sanctuary oder Jester's March erinnerte, raushörte. Vier Jahre später kann Drummer und Gründungsmitglied Krid darüber nur noch müde lächeln.

Anders als die Power Metal-orientierteren Anfänge ist der neue WARPATH-Longplayer "Kill Your Enemy" wie schon seine beiden Vorgänger eine schweineharte Angelegenheit geworden. Schwere und superfies groovende Riffs werden mit Speed-Explosionen zu einem Gemisch verbunden, von dessen Brutalität sich so manche Tough-guy-Band eine ganz dicke Scheibe abschneiden sollte. Neben den Kompositionen, die klar die ausgereiftesten der WARPATH-History sind, ist dafür auch die megafette Produktion von Wolfgang Stach verantwortlich. Nicht zu vergessen das neue Fronttier Arnie, der dem Gebrülle seines Vorgängers Dicker nochmal locker 'ne weitere Dosis Haß draufsetzt.

"Mit dem Dicken ist wirklich viel Scheiße den Bach runtergeflossen", schimpft ein äußerst informationsfreudiger Krid durch den Telefonhörer.

"Das ging haarscharf an einer Schlägerei vorbei. Der hat einfach zuviel hinter unserm Rücken gelabert und nie den Mut gehabt, uns was ins Gesicht zu sagen. (Basser) Maurer hätte ihn daraufhin am liebsten weggehauen. Schade eigentlich. Wir waren irgendwann mal fünf Freunde. Dann sind gleich nach der ersten Platte zwei rausgesegelt. Die wollten...

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