RH #106Interview

STABBING WESTWARD

So schräg wie möglich

Während vor allem in Amerika Nine Inch Nails (und in deren Windschatten auch Filter) innerhalb kürzester Zeit zu Platinacts avancierten, gab es bei STABBING WESTWARD keinen vergleichbaren Hype. Angesichts des zweiten Meisterwerks "Wither Blister Burn + Peel" könnte er nun jedoch anstehen. Das wäre den bodenständigen Musikern allerdings gar nicht so recht, denn sie halten nicht viel von Trends und deren Ikonen.

Vielmehr will sich die immerhin schon seit zehn (!) Jahren existierende Band lieber zeitgeistunabhängig ihr Publikum durch gute Liveshows erarbeiten und somit langfristig an sich binden.

"Ich sehe uns als wirklich eigenständige Gruppe, die keinem bestimmten Genre zuzuordnen ist", betont Gründungsmitglied Walter Flakus. "Immerhin machen wir unseren Sound schon um einiges länger, als Kategorien wie "Industrial-Metal" oder ähnliches existieren."

Ungeachtet dieser musikalischen Konstanz gab es im Laufe der Zeit allerdings einige Besetzungswechsel; den jüngsten vor knapp einem Jahr: Gitarrist Stuart Zechman mußte dran glauben - und zwar nicht aus den vielzitierten "musikalischen Differenzen" heraus, sondern ausschließlich wegen zwischenmenschlicher Probleme. Daraus macht Bassist Jim Sellers kein Hehl.

"Er ist ein Psycho-Wrack und muß erst mal sein eigenes Leben in den Griff bekommen, bevor er das von anderen beeinflußt. Er ist in letzter Zeit immer destruktiver geworden und hat seinen Frust auf Kosten der Band ausgelebt. Mit so jemandem kann man einfach nicht...

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