RH #105Interview

KINGDOM COME

Zurück zur Waschmaschine ?

In den Achtzigern konnten KINGDOM COME-Scheiben in den USA 500.000 Vorbestellungen verbuchen, heute backt König Lenny Wolf mit seinem neuesten Output "Twilight Cruiser" bedeutend kleinere Brötchen. Doch Resignation und Weltschmerz standen nie zur Debatte, wie der Wahlamerikaner unserem Nordlicht Michael Rensen steckte.

 

14.30 Uhr. Ein kalter Winternachmittag in Hamburg. Ich greife zum Telefonhörer, wähle eine Nummer und muß feststellen, daß keine drei Stadtviertel entfernt die Uhren ganz anders gehen.

 

"Laß uns mal fix Gas geben", tönt es in einem Gemisch aus hanseatischer Bestimmtheit und kalifornischer Sunshine-Power aus der Muschel, "ich bin gerade erst aufgestanden und hab´ noch mächtig zu tun."

 

Ein Bilderbuchmusiker also. Party all night, sleep all day?

 

"Hey, ich finde zwar meist erst spät ins Bett, aber mit dem Klischee von Sex, Drugs und Rock´n´Roll will ich nichts zu tun haben. Mir reichen Sex und Musik."

 

Allerdings fiel es dem gestandenen Metaller in den vergangenen Jahren verdammt schwer, sich dem letztgenannten Laster zu widmen, da ihn einige Schicksalsschläge arg zurückwarfen.

 

"Ach, wo fang´ ich da an?" seufzt Lenny. "Das ganze Elend begann wahrscheinlich damit, daß ich im musikalischen Bereich auf zu vielen Hochzeiten tanzen wollte und mich damit stilistisch zwischen alle Stühle setzte. Das Ergebnis war unser letztes Studioalbum "Bad Image", das, ehrlich gesagt, doch ein wenig seicht ausfiel. Wenig später starb unser Manager Nigel Thomas an...

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