RH #105Interview

JOE LYNN TURNER

Rock n`Roll Soul

Heute hui, morgen pfui - JOE LYNN TURNER kennt die Ups und Downs im Rockbiz aus eigener Anschauung nur zu gut. Zuletzt als Buhmann bei Deep Purple vielgeschmäht, wird dem in den Siebzigern und Achtzigern als Sänger von Fandango, Rainbow und Yngwie Malmsteen zu Prominenz gelangten Sänger nun endlich wieder der Respekt bekundet, der ihm zusteht - dank “Nothing´s Changed³, seinem Alleingang Nummer zwei, der ohne Frage zu den AOR-Highlights der letzten zwölf Monate zählt.

 

Dein Intermezzo bei Deep Purple endete vor beinahe vier Jahren eher schmählich. Nach nur einer LP mußtest du deinen Platz auch schon wieder räumen - kurioserweise für deinen Vorgänger Ian Gillan. Wie hast du das weggesteckt?

 

"Recht locker. Natürlich war die Enttäuschung zunächst groß, aber dann überwog die Erleichterung. Schließlich waren wir im Begriff, ein wirklich schwaches Album zu machen. Was heute “The Battle Rages On³ heißt, war ja zum größten Teil noch zu meiner Zeit und mit meinen Vocals aufgenommen worden; von den Texten und der Leadstimme abgesehen, ist die finale Version weitestgehend identisch mit dem von mir besungenen Original. Ich weiß also, wovon ich spreche. Es war für jeden schon im Frühstadium der Produktion erkennbar, daß wir einen echten Stinker aufnahmen. Insofern bin ich natürlich froh, daß ich mir diesen Stiefel letztlich nicht anziehen mußte."

 

Trotzdem stellt sich die Purple-Episode als größter Flop deiner Karriere dar. Fans und Kritiker verhöhnten dich unisono als...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen