RH #105Interview

HEADCRASH

Message ohne Dogma

Nationale Newcomer, die der Szene wichtige Impulse geben, waren in letzter Zeit rar gesät. Zu den wenigen Ausnahmen zählen neben Think About Mutation definitiv HEADCRASH, die Rap-Vocals mit ihrem HC- und Metal-Sound auch im Headbanger-Lager salonfähig gemacht haben. Mit ihrem zweiten Longplayer "Overdose On Tradition" blasen die Kaiserslauterner musikalisch und textlich erneut zum Angriff gegen die Bretter, die einige immer noch vorm Kopf haben.

 

Das fängt schon mit dem Selbstverständnis an, das sich nur durch Negationen definiert:

 

"Auch wenn wir mit zwei Gitarristen arbeiten, verstehen wir uns nicht als Rock- oder Metal-Band - und genausowenig als Rap-Act im herkömmlichen Sinne", verwehrt sich Shane "Motormouth" Cooper jeglicher Zuordnung. Auch die Crossover-Schublade ist ihm inzwischen zu eng geworden. ""Direction Of Correctness" ist zwar eine typische Crossover-Scheibe, zu der wir auch nach wie vor voll stehen, doch die Zeiten haben sich geändert. Als wir sie damals aufgenommen haben, waren wir neben Rage Against The Machine allein auf weiter Flur - inzwischen ist das Genre jedoch explodiert, und es gibt Dutzende solcher Gruppen. Wir wollen in dieser Flut nicht untergehen und haben uns deswegen bewußt von diesem Sound weg entwickelt. Das neue Material ist wesentlich HipHop-lastiger und tendiert insgesamt eher in die Richtung unserer ersten Scheibe (der Indie-EP "Scapegoat"). Deswegen - und weil Tommy Newton, der Produzent unseres Debüts, zum fraglichen Zeitpunkt mit...

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