RH #104Interview

VAUXDVIHL

Verraten und vergessen

VAUXDVIHL rollen das Feld von hinten auf. 12 Punkte im "Heavy, oder was!?", 10 Punkte bei uns - die Australier sind bereits der totale Underground-Kult. Nur sie selbst wissen davon noch nichts. Was lag also näher, als ihnen Michael Rensen auf den Hals zu hetzen, der seit seiner "To Dimension Logic"-Rezi (RH 102) bei der bloßen Erwähnung der Combo auf die Knie fällt und gen Down Under meditiert.

"Endlich meldet sich mal wieder jemand bei uns", freut sich Gitarrist und Songwriter Fab Gallen über meinen Anruf. "Wir dachten schon, die Welt hätte uns vergessen. "To Dimension Logic" ist bereits zwei Jahre alt, aber besonders viele Resonanzen haben wir immer noch nicht bekommen. Hier in Australien fällt es uns sogar schwer, überhaupt Gigs an Land zu ziehen."

Entsprechend düster liest sich auch die Historie der Avantgarde-Metaller:

"Ich gründete die Band vor dreieinhalb Jahren und hatte von Anfang an Schwierigkeiten, Musiker zu finden, die auf meiner Wellenlänge lagen. Wenn ich jedoch fündig wurde, nahm ich die Leute wirklich mit Handkuß. Da ich aber textlich und musikalisch sehr in die Tiefe gehen möchte, ist VAUXDVIHL immer eine Band gewesen, die viel von ihren Mitgliedern fordert, und leider hielt es die meisten Musiker nicht lange bei uns. Heute sind von der Urbesetzung nur noch unser Drummer Chris und ich übrig. Momentan müssen wir mal wieder einen Abgang verkraften - diesmal den unseres Bassisten -, doch mittlerweile haben wir uns an solche Situationen gewöhnt. Naja,...

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