RH #104Interview

CREEPMIME

"Wir sind keine Jazzband!"

Beinahe wären die Holländer CREEPMIME in Vergessenheit geraten, denn nach der Veröffentlichung ihres Debüts wurde es plötzlich sehr still um die Band. Mit ihrem Album „Chiaroscuro“ meldeten sie sich kürzlich zurück und traten - da das Teil verdammt nach Pestilence klingt - ein schweres Erbe an.

Pünktlich auf die Minute klingelt mein Telefon, und am anderen Ende der Leitung hat es Gitarrist Andy Judd eilig, da ihm berufliche Verpflichtungen nicht viel Zeit für ein Plauderstündchen lassen.

Wo arbeitest du eigentlich?

"In einem Metal-Club namens „Twilight Zone“. Ab und zu spielen dort auch Bands. Ich bin verantwortlich dafür, daß nichts außer Kontrolle gerät."

Scheint ziemlich easy zu sein.

"Manchmal schon, haha!"

Bleibt dir da noch genügend Zeit für die eigene Musik?

"Ja, jede Menge. Ich arbeite nur 14 Stunden..."

...am Tag?

"Nein, nein! An zwei Abenden in der Woche."

Du kommst aus England. Was zur Hölle hat dich nach Holland verschlagen?

"Als ich sechs war, sind meine Eltern in die Niederlande gezogen. Mit 18 ging ich für ein Jahr nach England zurück, um zu studieren. Das hat mir aber nicht viel Spaß gemacht, deshalb bin ich hierher zurückgekommen."

Wenn du der Insel den Rücken gekehrt hast, nehme ich an, daß du wie ein Engländer trinken kannst. (Was ist denn das für eine Logik?? - Red.)

"Oh ja, haha! Ich trinke wie ein Engländer und rauche Gras wie ein Holländer..."

Es war seit 1994 verdammt still um CREEPMIME.

"Ja, wir hatten einige Line-up-Probleme. Unserem...

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