RH #104Interview

KROMBACHER MC

Die Vatersprache im Mutterland

KROMBACHER MC zählen zu den wenigen deutschen Fusion-Bands, die sich nicht an amerikanischen Vorbildern orientieren, sondern konsequent ihren eigenen Stiefel durchziehen. So fiel Ihr neues Album "Mutterland" gitarrenlastiger und härter denn je aus.

"Einer unserer Bläser (Peter Borgmann, Tenorsax) ist kurz vor den Aufnahmen ausgestiegen, und wir konnten auf die Schnelle keinen Ersatz finden. Das hat sich natürlich kompositorisch auf die von drei auf zwei Mann geschrumpfte Horn-Section ausgewirkt, so daß die Gitarre zwangsläufig stärker in den Vordergrund trat. Inzwischen sind wir jedoch durch Carsten Gerhards von Something Completely Different (Posaune) wieder verstärkt, so daß unsere verschiedenen Komponenten live ausgeglichener als auf "Mutterland" zur Geltung kommen", erzählt Querflötist und Co-Sänger Kilian.

Ein weiterer Grund für die Gitarrendominanz ist die erstklassige Produktion, die die vorzüglichen Riffs und Licks von Frank, der auch noch bei den P-Whips spielt, soundtechnisch entsprechend würdigt. Kein Wunder, saß doch mit Siggi Bemm ein Top-Engineer an den Reglern, der sich u.a. mit Grip Inc. und Tiamat einen guten Namen gemacht hat.

Bemerkenswert an dieser dritten Scheibe sind neben dem vielschichtigen Rock-, Metal-, Rap-, Funk-, und Reggae-Konglomerat vor allem die Texte von Mike Patton-Lookalike Andreas von Minden-Henrich, kurz: Mindix. Nicht nur, daß er sich in seiner "Vatersprache" im Vergleich zu unzähligen Deutsch-Rockern auffallend unpeinlich...

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