RH #104Interview

NO NAME

Namenlose Grenzgänger

Klar, der Bandname ist nicht gerade originell. Und zudem eher unpassend. Denn ganz so unbekannt ist der Fünfer, der mit seinem Zweitling „The Secret Garden“ eine tolle Scheibe abgeliefert hat, längst nicht mehr. Zumindest im heimischen Luxemburg hat man sich einen ordentlichen Ruf erspielen können.

Sänger Patrick Kiefer nimmt im RH-Beichtstuhl Platz und klärt auf:

"Als wir vor acht Jahren anfingen, haben wir nur geprobt und ausschließlich Coverversionen gespielt, darunter Songs von Styx, Led Zeppelin (´Stairway To Heaven´) und sogar BAP (´Verdamp lang her´). Konzerte hatten wir eigentlich nie in Erwägung gezogen. Als dann eins anstand, mußten wir uns halt auf die Schnelle was einfallen lassen."

Da die einheimische Szene nicht allzu groß ist und "die meisten Bands Blues, Rock oder Metal spielen und sich in Sachen Progressive Rock nicht allzuviel tut", liegt das Hauptaugenmerk auf den Nachbarländern Holland und Deutschland. Zumal man dort bereits mit dem ersten Album, das "einen etwas orientierungslosen Mischmasch aus Pop mit progressiven Elementen enthält", für Aufmerksamkeit sorgen konnte.

"Hier in Luxemburg haben es progressive Bands nicht leicht, da den Journalisten der nötige Background fehlt, weshalb sie jede Band, die mit einem Mini Moog arbeitet, automatisch mit Marillion in einen Topf werfen. Alles bleibt oberflächlich, und keiner macht sich die Mühe, sich eingehend mit den Songs zu beschäftigen."

Eine eher unprofessionelle Einstellung, zumal eine fundierte...

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