RH #104Interview

ORPHANAGE

Druidengeplauder

Konservativ nennt man gewöhnlich jene, die an Altem und Herkömmlichem festhalten und es bewahren. Als konservativ kann man die Musik des holländischen Sextetts ORPHANAGE allerdings nicht bezeichnen. Die Verschmelzung von Doom- und Death Metal mit traditionell-gregorianischem und keltischem Liedgut ist alles andere als althergebracht. Vielmehr eröffnet die interessante Symbiose, die nun in Form des Longplayers "Oblivion" vorliegt, neue Wege.

Das glaubt auch Gitarrist Lex Vogelaar, der ORPHANAGE vor zwei Jahren gründete - anfangs als Projekt. Vorher griff er in Bands wie Target in die Saiten und verdiente seinen Unterhalt als Produzent, u.a. für Celestial Season. ORPHANAGE brachten zwei Demos heraus, bevor sie einen Deal bei Radiation Records unterschrieben. Auch auf den Tapes sind traditionelle Einflüsse unüberhörbar. Woher bezieht ihr diese Inspirationen?

Lex: "Sowohl unser Keyboarder Guus Eikens als auch ich lieben altertümliche Musik. Vor allem gregorianische Mönchsgesänge üben auf uns einen besonderen Reiz aus. Deshalb betrachte ich es als Herausforderung, diese Klänge mit groovigem Metal zu verbinden. Eigentlich kann man "Oblivion" als Experiment bezeichnen - ich denke, als ein gelungenes."

Ohne Zweifel. Aber da wären noch die alten, keltischen Sounds, die zwar ebenfalls zum Stichwort "traditionell" passen aber mit gregorianischen Klängen gar nichts gemeinsam haben...

Lex: "Diese Einflüsse hat unser Bassist Eric Hoogendoorn eingebracht. Er steht auf Bands wie Dead Can...

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