RH #104Interview

DOWN

Southern Doom Metal

Es war wie in alten Tapetrader-Zeiten Anfang der Achtziger: Schon lange vor Veröffentlichung des DOWN-Debüts „NOLA“ kursierten die Aufnahmen in der Szene - und als die Songs dann endlich in CD-Form zu haben waren, kannte sie so mancher längst in- und auswendig.

Das Ungewöhnliche daran ist weniger die Zeitspanne zwischen den ersten Demos und der endgültigen CD an sich, sondern vielmehr die Tatsache, daß es sich bei DOWN - wie inzwischen jeder Metaller wissen sollte - um ein Projekt bekannter Musiker (Pepper Keenan/C.O.C.; Kirk Windstein & Todd Strange/Crowbar; Jimmy Bower/Crowbar & EyeHateGod; Phil Anselmo/Pantera) und somit um ein gefundenes Fressen für jede Plattenfirma handelt. Daß „NOLA“ (steht für New Orleans/Louisiana, das Home-Kaff der fünf Downer) trotzdem gute drei Jahre lang auf Eis lag, erklärt Gitarrist Kirk, der neulich mit Crowbar durch Europa tourte, folgendermaßen:

"Das Interesse an der Scheibe war von Anfang an groß, aber es dauerte ewig, bis sich die beteiligten Plattenfirmen einig waren. Schließlich besteht DOWN aus fünf Musikern, die bei vier verschiedenen Labels unter Vertrag stehen - und da gibt´s natürlich Komplikationen. Letzten Endes hat sich dann Phils Company, EastWest/Elektra, durchgesetzt."

Wohl in erster Linie deshalb, weil die anderen Firmen finanziell nicht mehr mithalten konnten. Gerüchteweise war zu hören, daß DOWN eine halbe Million US-Dollar für die Scheibe verlangt und letztlich eine Viertelmillion bekommen hätten...

"Na ja, es liegt...

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