RH #104Interview

DISSECTION

Keine Blümchen, keine Klaviere

Das Böse aus dem hohen Norden bricht wieder mal über uns herein. Doch nicht roh und ungeschliffen, wie man es normalerweise gewöhnt ist, sondern (trotz aller Heftigkeit) sehr kultiviert. Die Rede ist von DISSECTION und ihrem zweiten Album „Storm Of The Light´s Bane“, mit dem die Schweden allen heimatlichen Genre-Mittätern zeigen, wo Thors Hammer hängt.

Das Licht der Welt erblickte die Band 1989, und nach diversen Demo- und Single-Veröffentlichungen fand man im schwedischen Undergroundlabel No Fashion Records einen Partner, der das Debütalbum „The Somberlain“ ermöglichte. Die Scheibe schien unter einem schlechten Stern zu stehen, denn der Ärger fing schon mit dem Coverartwork an, das den Eindruck erweckt, eine Hommage an King Diamond zu sein.

"Wir hatten ganz andere Vorstellungen, wie das Bild aussehen sollte, und waren ziemlich geschockt, als wir es das erste Mal zu Gesicht bekamen", erinnert sich Sänger und Gitarrist Jon Nödtveidt zurück. "Der Typ, der von uns den Auftrag bekam, sagte uns, daß ihn das Feeling des „Abigail“-Artworks inspiriert hat. Daran konnten wir nichts mehr ändern, da sein Werk erst in letzter Minute fertig geworden war und wir es an die Plattenfirma schicken mußten."

Die Band konnte nicht ahnen, daß noch ein wenig Zeit ins Land gehen sollte, bis die Langrille endlich auf den Markt kam. Allzu große Hoffnungen knüpften DISSECTION nicht an den Vertrag, doch es kam schlimmer, als sie erwartet hatten.

"Der Deal sah nur eine LP vor", erzählt der Sänger...

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