RH #104Interview

APES, PIGS & SPACEMEN

Rache ist süß

Die Briten gelten gemeinhin als besonders patriotischer Volksstamm. Gerade wenn es um Fußball oder Rockmusik geht, verliert die englische Presse schnell die Contenance und schwelgt in Superlativen. Die APES, PIGS AND SPACEMEN können ein Lied davon singen, hat die britische Medienlandschaft doch seit neuestem einen Narren an dem Inselquartett gefressen.

"Als wir letztes Jahr bei Music For Nations unterschrieben haben, wollte das Label eigentlich so schnell wie möglich ein komplettes Album von uns veröffentlichen", erzählt mir der Frontmann der Kapelle, Paul Miro, kurz vor dem Auftritt im Vorprogramm von Skid Row in der Ludwigsburger Rockfabrik. "Damit waren wir nicht einverstanden, weil wir uns auf die altmodische Art und Weise, also wie einst die Beatles oder die Stones, der britischen Öffentlichkeit vorstellen wollten. Die haben sich auch erst monatelang den Arsch abgetourt, bevor sie ihre erste vollständige LP auf den Markt gebracht haben. Genauso sind wir verfahren: Wir waren in diesem Jahr schon fünfmal auf Tour und haben mittlerweile über 150 Shows auf dem Buckel. Anfangs stand uns die hiesige Presse eher kritisch gegenüber, doch aufgrund der zahlreichen Auftritte hat man sich langsam, aber sicher an unseren Sound gewöhnt. Mittlerweile fährt so ziemlich jedes Magazin tierisch auf uns ab, und entsprechend positiv waren auch die Reaktionen auf unseren ersten Longplayer „Transfusion“, der erst vor einigen Wochen erschienen ist."

Dafür hat die Combo mit „Antiseptic“ und...

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