RH #103Interview

HATE SQUAD

Hart an der Basis

Das dumpfe Grollen war noch in Dortmund zu spüren: Mit „IQ Zero“ haben HATE SQUAD einen würdigen „Theater Of Hate“-Nachfolger rausgehauen. Eine Plazierung in den Top Five der letzten Richterskala, dicht hinter Topacts wie Ozzy Osbourne oder Anthrax, waren der Lohn und ein guter Grund, sich den Cocktail aus Thrash- und Hardcore-Elementen vor dessen Euro-Tour einmal näher anzusehen.

Hannovers Ruf als Melodic Rock-Hochburg wackelt. Seit sich fünf Burschen unter dem Namen HATE SQUAD aufgemacht haben, die Thrash-Szene wiederzubeleben, scheinen sich in der Leinemetropole die Dinge grundlegend zu ändern. Anfangs - und auch heute noch - von vielen Insidern nur mitleidig belächelt, setzt das Quintett um Frontmann Burkhard Schmitt mit unüberhörbarem Getöse zum Sturm auf die Spitze der nationalen Thrash-Elite an. Und das, obwohl die Band erst 1993 mit einem Demo-Tape erstmals in Erscheinung trat. Bis zu dem vielbeachteten Auftritt auf dem diesjährigen Dynamo-Open Air ist so einiges passiert. Grund genug, die Entwicklung der Band noch einmal kurz Revue passieren zu lassen:

"Wenn ich sage, daß wir von so einem Aufstieg nicht mal zu träumen gewagt hätten, kann mich niemand als Lügner bezeichnen", gibt sich ein relaxter Burkhard sichtlich zufrieden. "Ich meine, als wir die Band ins Leben gerufen haben, geschah das ja mehr aus Langeweile. Ich hing mit meinen Kumpels ab, und wir hatten schließlich die Idee, HATE SQUAD zu gründen. Es war für uns alle die erste Band, und deshalb sind wir...

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