RH #102Interview

ZENO

Unerwartetes Comeback

Oftmals ist ein Blick in die Vergangenheit unerläßlich, um die Gegenwart zu verstehen. Eine Ursachenanalyse bildet mitunter die beste Basis für einen Neustart. Nicht viel anders sieht es ZENO-Mainman Zeno Roth, der die Promotion des nach zehnjähriger Pause soeben erschienenen Zweitwerks “Zenology³ ganz gelassen angeht, obwohl die Situation einer gewissen Komik nicht entbehrt.

 

"Klar ist es ein Unterschied, ob du ein brandneues Produkt am Start hast oder nur olle Kamellen promotest. Was hier aber definitiv nicht der Fall ist. Dafür liegt mir das Album doch zu sehr am Herzen."

 

Demnach hat “Zenology³ mehr den Charakter einer ernsthaften musikalischen Vergangenheitsaufarbeitung als den einer finanziell überaus willkommenen Möglichkeit zur Resteverwertung, richtig?

 

"Ja, klar. Es wäre schade gewesen um die Songs, die ich nach der ersten Platte geschrieben hatte. Die Initialzündung war natürlich die Wiederveröffentlichung der ersten Platte, die sich in Japan ohne Promotion tierisch gut verkaufte, so daß Bedarf nach mehr bestand.

 

Nach dem Split der Band ´89 habe ich ständig weiterkomponiert, sah mich aber mehr als Fremdkomponisten, der andere Bands beliefert. Obwohl auch daraus nicht viel geworden ist. Von zwei, drei Stücken, die von Victory und Fair Warning aufgegriffen wurden, mal abgesehen. Vor kurzem habe ich die CD einer Ami-Kapelle namens Eyewitness zugeschickt bekommen. Die haben ´Far Away´ von unserem ersten Album gecovert. Das fand ich schon lustig. Übrigens...

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