RH #102Interview

RAMMSTEIN

Das Kollektiv des schlechten Geschmacks

Der Bandname RAMMSTEIN mag neu sein, doch dahinter verbergen sich Musiker, die nicht erst seit gestern aktiv sind. Anders die Musik: Die hört sich nicht wie etwas Altbekanntes an, sondern klingt frisch, heavy, tanzbar. Eine gelungene Kombination aus harten und fetten Gitarren, pulsierenden Synthie-Beats, fiesem Gesang und ungezogenen Texten. Der passende Soundtrack für die späten Neunziger?

 

Ursprünglich war RAMMSTEIN eigentlich nur ein Nebenprojekt von Musikern, die in erster Linie bei Bands wie Das Elegante Chaos (Vorläufer von Das Auge Gottes) oder den Inchtabokatables ihren Dienst verrichteten. Doch nach und nach gesellten sich immer neue Leute hinzu, und aus dem Projekt wurde plötzlich RAMMSTEIN. Alle Beteiligten verließen ihre ursprünglichen Brötchengeber und - der Legende nach - auch nahezu zeitgleich ihre Frauen.

 

Gitarrist Paul Landers und Keyboarder Christian Lorenz dürften zumindest in den östlichen Bundesländern einen relativ hohen Bekanntheitsgrad besitzen, spielten sie doch eine ganze Weile bei Feeling B, von denen Kollege Mühlmann behauptet, sie wären die erste ostdeutsche Punk-Band gewesen, die seinerzeit eine Platte veröffentlichen durfte. Aber man verläßt sich im Hause RAMMSTEIN nicht auf die (ohnehin fast nur in der ehemaligen DDR bekannten) Namen - ganz im Gegenteil: Im Booklet der Debüt-CD “Herzeleid³ sind zwar kunstvolle Fotos von jedem Bandmitglied abgebildet, doch steht unter keinem Pic ein Name, geschweige denn, welches Instrument die betreffende...

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