RH #102Interview

CYCO MIKO

Ein neues Kapitel

Ex-Suicidal Tendencies-Frontmann Mike Muir gehört zu den Zeitgenossen, die entweder ohne Punkt und Komma reden oder sich in herrisches Schweigen hüllen. Unser Frankfurter Tausendsassa Buffo hatte Glück und traf in einem Kölner Hotel auf einen glänzend aufgelegten CYCO MIKO.

 

Eigentlich ist “glänzend aufgelegt³ noch dezent untertrieben, denn in so einer euphorischen Stimmung habe ich den guten Mike noch nie erlebt. Anscheinend ist ihm der Suicidal-Split vor einigen Monaten doch nicht so an die Nieren gegangen, wie ich es ursprünglich erwartet hatte.

 

"Suicidal ist immer eine Band gewesen, die sich musikalisch von anderen Gruppen unterschieden hat", sprudelt es aus Mike heraus. "Wir haben eigentlich immer das gemacht, was wir wollten und mochten, und nicht, was andere Leute von uns erwarteten. Suicidal war mehr als nur eine Band. Suicidal war unsere Philosophie, our way of life! Für uns war jedes Album wie ein neues Kapitel in einem Roman, und wir haben nie auch nur ein einziges Kapitel wiederholt. Vor einigen Monaten waren wir aber an dem Punkt angelangt, wo wir uns fragten: “Sollen wir ein neues Buch schreiben, oder war´s das?³ Wir entschieden uns für einen Schlußstrich, weil wir nicht wußten, wovon das neue Buch handeln sollte."

 

Trotzdem hat man in den knapp anderthalb Dekaden eine Menge erreicht.

 

"Wenn mir jemand vor 14 Jahren gesagt hätte, daß wir im Laufe der Zeit mehrere goldene Schallplatten und einige Grammynominierungen einheimsen und in aller Herren Länder...

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