RH #102Interview

CREMATORY

Am liebsten Schürzenjäger

CREMATORY sind ein Phänomen. Obwohl die sanftmütige, manchmal verträumte Musik des jungen Quintetts weder phänomenale Neuheiten in sich birgt, noch sonderlich kompositorisch schwierig wirkt, hat es die Band erreicht, binnen kurzer Zeit ein größeres Fanpotential auf ihre Seite zu ziehen. Das hält der Truppe enthusiastisch die Treue. Diese Entwicklung wird mit dem dritten Output "Illusions" weiterhin ihren Lauf nehmen.

 

Liegt das an der Harmonie und Romantik, die eure Alben intensiv versprühen und den Nerv vor allem junger Fans treffen?

 

"Ich denke, diese Entwicklung wird maßgeblich von eben dieser Ausstrahlung der Songs beeinflußt", glaubt Keyboarderin Katrin. "Als wir "...Just Dreaming" am Start hatten, war ´Shadows Of Mine´ der Renner der Platte und wurde bei Konzerten immer wieder gefordert. Darüber haben wir uns gefreut, denn der Song war unser Lieblingsstück."

 

Eine romantische, fast hymnische Nummer also.

 

"Und dann gab es auf der ersten Scheibe den Song ´Eyes Of Suffering´, der eine ähnliche Wirkung erzielt hatte. So war es fast logisch, daß "Illusions" eine Art Mischung aus diesen beiden Songs geworden ist."

 

Auf "Illusions" präsentiert Ihr ein Ergebnis durchdachten, ausgefeilten Songwritings...

 

"Wir haben lange herumgetüftelt. So sind wir noch melodiöser geworden, und die Keyboard-Arbeit wirkt ausgefeilter und wirkungsvoller", beurteilt Katrin das neue Werk der Band. "Nachdem wir einigen Abstand zu "...Just Dreaming" gewonnen hatten, bemerkten wir unter...

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