RH #101Interview

VOIVOD

Den Letzten beißt die Ameise

Wenn eine Band den progressiven Thrash der Achtziger geprägt hat, dann VOIVOD. Als andere Kapellen von virtueller Realität und Datenhighway analog träumten, preßten die Franco-Kanadier ihre Visionen einer technisierten Welt bereits auf Platte. Nach einer Übertragungspause sind sie mit “Negatron“ wieder auf dem Schirm des Musikgeschäftes. Hanno Kress unterhielt sich mit Cyberpunk Michel Langevin und dem neuen Sänger/Basser Eric Forrest.

Eigentlich hatte Michel Langevin nach dem Ausstieg von Shouter Snake ziemlich die Nase voll und wollte sich ganz dem Computergeschäft widmen. Der Zufall wollte es aber, daß er auf ein Ramones-Konzert in Montreal stiefelte, die VOIVOD spontan ein Stück widmeten. Dieser nette Zug stimmte den Mann mit den sanften Gesichtszügen um.

So sitzen wir in der Lobby eines Hotels und plaudern über die RH-Reihe “Die Leiden der jungen Krauts“, und dabei fällt der Name Kreator, die Michel gut kennt.

"Mit Kreator verbindet uns eine recht enge Freundschaft, weil wir mit ihnen durch die Staaten getourt sind. Ich würde auch gerne wieder mit ihnen Konzerte spielen."

Eric, dem neuen Mann, muß ich die Antworten fast sprichwörtlich aus der Nase ziehen.

"Ähm. Ich kenne Accept..."

Michel unterbricht ihn: "Ich mag das “Breaker“-Album. Sind Tiamat nicht Deutsche?"

Nein. Aber VOIVOD verbindet mit Europa mehr, als man hinlänglich denkt. Als kanadische Band gaben sie jetzt zum zweiten Mal einer kontinental-europäischen Plattenfirma die Chance, für sie einige Hebel...

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