RH #101Interview

INSANIA

Handarbeit lohnt

Teutonen-Metal ist derzeit mächtig im Kommen. Bleibt zu hoffen, daß im Windschatten der Etablierten auch einige eher unbekannte Bands hochkommen und Höhenluft zu schnuppern bekommen. So zum Beispiel die Dortmunder INSANIA, die mit „One More... One Less“ soeben ihren Zweitling vom Stapel gelassen haben, der Anhängern knackiger und melodiöser Powermucke gut reinlaufen dürfte.

Ins Leben gerufen wurde das Trio von Drummer Wolfgang Haitz, der übrigens mal einem der allerersten Line-ups der Dortmunder Thrasher Angel Dust angehörte, die mit „Into The Dark Past“ das - neben Kreators „Pleasure To Kill“ und Destructions „Infernal Overkill“ - beste deutsche Thrashalbum aller Zeiten eingeprügelt haben.

"Ja, aber das war lange vorher. Sogar noch vor dem „Marching For Revenge“-Demo. Obwohl ich nicht lange dabei war, erinnere ich mich natürlich gerne an diese Zeit zurück. Damals war die ganze Szene im Aufbruch, und aus allen Ecken und Enden der Republik kamen motivierte Combos hervorgekrochen, was ein gesundes Konkurrenzdenken zur Folge hatte. Der Zusammenhalt war dennoch sehr groß. Das ist heute unvorstellbar. Jeder backt seine eigenen Brötchen und nimmt alles zu ernst. Damals war das ein einziger großer Spaß. Man stattete sich gegenseitig Besuche im Proberaum ab und war neugierig auf jede neue Band. Ich weiß sogar noch, wie ich damals in Dortmund ins „Elpi“ gelatscht bin und mir das erste Rock Hard gekauft habe. Ich Depp hab´s aber irgendwann weggeworfen, weil ich nicht wußte, was mal...

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