RH #101Interview

IVANHOE

Schwabengesang

Wie ritterlich Sänger Andy Franck im Privatleben ist, entzieht sich meiner Kenntnis; sicher ist aber, daß IVANHOE eine Lanze brechen für den Komplex arrangierten Art-Rocks, der seine Wurzeln in den siebziger Jahren hat und heutzutage unter dem modischen Begriff ProgRock wieder ins Turnier zieht.

"Wir wollen nicht einfach die 08/15-Metal-Schiene fahren, sondern die Songs so interessant wie möglich gestalten. Die Hörer sollen für ihr Geld auch wirklich eine Leistung geboten bekommen und sich nicht beim zweiten Anhören langweilen", erzählt der IVANHOE-Frontmann.

Gegründet wurde die Stuttgarter Formation 1989 von Keyboarder Markus Britsch, Bassist Giovanni Soulas und Schlagzeuger Lars Hörnig; seit Frühjahr ´93 gehören Franck und Gitarrist Chuck Schuler zur Gruppe, die im letzten Jahr ihr Debüt „Visions And Reality“ einspielte. Jetzt erschien die zweite CD, „Symbols Of Time“, und laut Franck "merkt man, daß die Band mehr zusammengewachsen ist. Beim Gesang habe ich darauf geachtet, daß ich meine Stimme nicht mehr eindimensional einsetze, sondern das ganze Spektrum ausnutze."

Seine Stimme ist wahrlich nicht von schlechten Eltern, auch der Rest von IVANHOE zeigt sich musikalisch sehr versiert, wobei die persönlichen Musikgeschmäcker völlig unterschiedlich sind:

"Der Keyboarder kommt aus der Saga- und Marillion-Ecke, der Gitarrist tendiert zu Confessor und Watchtower, der Schlagzeuger hört sich straighte, leichtverdauliche Sachen an, und der Basser steht auf Jazz. Ich dagegen komme...

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