RH #101Interview

GUNJAH

Fuckfinger und Heroin

"Politically Correct?" ist eine geile Scheibe! Finde ICH zumindest. GUNJAH sehen das ähnlich, nehme ich mal an. Aber die strengen „Richter“, die bei unserer Zeitung monatlich über Sein oder Nichtsein zahlreicher Veröffentlichungen entscheiden, ließen mal wieder den guten Geschmack außen vor.

"Ich dachte eigentlich, daß gerade diese Scheibe beim Rock Hard besser ankommen würde als die beiden Vorgänger", wundert sich Danny aka DMD Angry über den 22. Platz im Soundcheck der Juni-Ausgabe.

Na ja, er wird´s überleben, denn manchmal setzt sich Qualität ohne große Hilfe durch, was laut Danny leider auch eins der Grundprinzipien von Noise Records ist, die das betriebswirtschaftliche Paradoxum zustande bringen möchten, mit möglichst wenig Einsatz viele Platten zu verkaufen.

"Wir mußten bei den Aufnahmen mal wieder probieren, mit einem geringen Budget eine tolle Platte hinzubekommen, hatten aber glücklicherweise einen Supermixer", macht mein Gegenüber gute Miene zum bösen Spiel und grinst in die Mittagssonne. Wir sitzen vor dem "Marx", einer Kreuzberger Szenekneipe. Der GUNJAH-Frontmann fühlt sich sichtbar wohl, grüßt jeden zweiten Menschen, der vorbeikommt, löffelt seine Gemüsesuppe und erzählt über 'Let Da Streetz Burn', den Song, der sich mit eben jener Ecke Berlins beschäftigt.

"Eine Zeitlang ging es ja auch in der alten Westinnenstadt drogenmäßig ziemlich ab. Plötzlich wurden die Junkies dort aber eingesammelt und in Kreuzberg wieder rausgelassen. Du kannst hier mittlerweile an...

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