RH #101Interview

SUGAR RAY

Unverkrampft und provokant

L.A.schlägt zurück: Nach Weezer kommt mit SUGAR RAY ein weiterer hochkarätiger Newcomer aus der ehemaligen Glam-Metropole. Ihr Debüt "Lemonade And Brownies" pendelt irgendwo zwischen Ted Nugent, Beastie Boys und Sex Pistols.

Die Vielseitigkeit des Vierers verwundert angesichts des Produzenten DJ Letahl (House Of Pain) und der Bandgeschichte wenig. Ersterer scheint nach dem "Judgement Night"-Ausflug mit Helmet mehr Appetit auf Rock bekommen zu haben. SR-Bassmann Murphy Karges spielte früher bei der Punk-Combo The Weirdos, wogegen Axtschwinger Rodney Sheppard und mein trommelnder Gesprächspartner Stan Frazier in einer Mod-Band The Who-, Small Faces- und Jam-Songs coverten.

"Jeder von uns bringt unterschiedliche Einflüsse ein. Aber für uns geht es nur darum, Spaß zu haben."

Das spiegelt sich nicht nur in der unbeschwerten Party-Musik, sondern auch in Texten wie ´Danzig Needs A Hug´.

"Leute wie Glenn Danzig, Trent Reznor oder Dave Mustaine nehmen sich selbst viel zu wichtig. Dieses alberne Gehabe geht mir genauso auf den Zeiger wie die übertrieben ernsthaften Bands, die krampfhaft nach Mißständen suchen, um "anspruchsvolle" Lyrics verfassen zu können. Damit haben wir nichts zu tun."

Das verdeutlichen SUGAR RAY unmißverständlich mit dem Cover-Artwork, das das schmucke "Bay Watch"-Blondchen Nicole Eggert nackt und knieend zeigt.

"Wir wollten ein künstlerisches Foto im Stil eines Sixties-Pin-ups und kein billiges Titts & Ass-Metal-Klischee-Motiv. Wir sind angenehm...

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