RH #101Interview

ELEGY

Keine Peanuts

Kein Zweifel: Ohne die großen Erfolge von Dream Theater hätte es das holländische Aushängeschild in Sachen Progressive Metal, ELEGY, wohl kaum geschafft, einen Fuß in die Tür zu bekommen, sprich einen Plattenvertrag zu ergattern. Dafür hechelt die unmündige MTV- & Viva-Generation einfach zu sehr kurzfristigen Trends hinterher, statt sich mit anspruchsvoller Mucke näher auseinanderzusetzen. Doch die beeindruckenden Verkaufszahlen von Mike Portnoy und Konsorten in vielen Teilen der Welt lassen auch die talentierte Combo aus dem Land von Frau Antje auf bessere Zeiten hoffen.

Obwohl es die Band schon seit 1986 gibt, dauerte es fünf geschlagene Jahre, bevor ELEGY ihre Ottos unter einen Plattendeal setzen konnten. Und das mit sage und schreibe vier Demos im Rücken!

"Als unser Gitarrist Henk und Basser Martin die Band seinerzeit ins Leben riefen, orientierten sie sich noch sehr stark am Sound von Yngwie Malmsteen", berichtet Sänger Eduard Hovinga. "Da die anderen Bandmitglieder den beiden aber musikalisch nicht das Wasser reichen konnten, kam es immer wieder zu Besetzungswechseln. Zudem waren die Plattenfirmen der Meinung, daß sich diese Art von Musik nicht verkaufen ließe. Die ganze Situation änderte sich erst, als u. a. meine Wenigkeit zu ELEGY stieß und wir musikalisch einige Kurskorrekturen vornahmen. Mit dem vierten und letzten Demo, „Labyrinth Of Dreams“, gelang es uns dann endlich, den langersehnten Plattenvertrag an Land zu ziehen."

Den hätte das Sextett eigentlich schon im...

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